Boedecker.Colleagues
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Hauptversammlungsrede: Gute Argumente für Privatanleger
 
Höhere Qualität mit professionellen Redenschreibern

Hamburg, 28. April 2003. Verkaufen, halten oder zukaufen? Nach übereinstimmender Einschätzung der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz sowie des Aktieninstituts werden sich in der beginnenden Hauptversammlungssaison wahrscheinlich mehr Aktionäre als in früheren Jahren diese Frage stellen. Die Strategie- und Kommunikationsberatung Boedecker.Colleagues empfiehlt, Inhalt und Stil der Reden des Vorstands darauf abzustimmen. Durch eine sach- und zukunftsorientierte Argumentation lasse sich Vertrauen in die Chancen und Strategien der Aktiengesellschaft sowie die Leistungsfähigkeit des Managements zurückgewinnen, meinen die Hamburger Berater. Seit über zehn Jahren schreiben sie auch Reden für Unternehmer.

Boedecker.Colleagues schlagen vor, die Hauptversammlungsreden speziell auf die Informationsbedürfnisse und Stimmungslage der dort anwesenden Privatanleger abzustimmen. In der Regel seien diese bei der Veranstaltung zahlenmäßig am stärksten vertreten. Zudem zählten sie zu den besonders engagierten Aktionären und hätten als Mitarbeiter, Pensionär, Kunde oder Lieferant häufig sogar eine zusätzliche Verbindung zum Unternehmen. Sie seien daher wichtige Multiplikatoren. „In den vergangenen Monaten haben diese Privatanleger unter dem allgemeinen Kursverfall besonders gelitten. Obwohl sich der Wert ihres Aktienvermögens reduzierte, mussten sie im sozialen Umfeld oft als Anwälte ihres Unternehmens auftreten“, sagt Jürgen M. Boedecker von Boedecker.Colleagues. „Sie erwarten daher nicht nur eine transparente Situationsanalyse für die eigene Anlageentscheidung, sondern auch gute Argumente für ihre alltäglichen Diskussionen.“

Auch vor diesem Hintergrund rät er, die Hauptversammlung unter Beachtung des rechtlichen Rahmens weniger als vergangenheitsorientierte Pflicht, sondern mehr als zukunftsorientierte Informations- und Motivationsveranstaltung zu sehen. Insgesamt sollten die allgemeine unternehmerische Ausrichtung, die Einordnung der Vergangenheit in diesen Kontext sowie die im laufenden Jahr anstehenden Projekte etwa gleich viel Raum in den Redebeiträgen erhalten. Auch Detailgenauigkeit, Sprache und nicht zuletzt Länge der Rede müßten sich an der Zielgruppe Privatanleger orientieren. Von diesen würden viele die Hauptversammlung als wesentliche Informationsquelle nutzen. „Um richtig verstanden zu werden, braucht die Hauptversammlungsrede eine klare und schlüssige Struktur. Sie sollte sich auf die für die Unternehmensentwicklung wichtigsten Punkte konzentrieren und Zusammenhänge aufzeigen“, rät Boedecker. „Nicht eine Vielzahl von Details oder die exakte Wiedergabe möglichst aller Zahlen sind gefragt. Im Idealfall vermittelt der Redner etwas von der Persönlichkeit und Faszination seines Unternehmens.“

Dazu trage auch der persönliche Stil bei. Der Hamburger Berater und Redenschreiber verweist auf verschiedene Studien, die den Zusammenhang zwischen Aktienbewertung und Ausstrahlung des Vorstandsvorsitzenden belegen. „Auch nach einem schwierigen Geschäftsjahr möchten die meisten Anleger keine Büßer mit Trauermiene sehen“, faßt er die Ergebnisse zusammen. „Gefragt sind menschlich sympathische Macher, die etwaige Fehler eingestehen und beherzt die Zukunft ihres Unternehmens gestalten.“

Ulrich Hocker, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, teilt diese Einschätzung. Noch erfüllen nicht viele Hauptversammlungsreden seine Vorstellungen von Transparenz und Verständlichkeit. „Ein Privatinvestor muss meist mehrere Hauptversammlungen seines Unternehmens besuchen, bis er dieses verstehen und beurteilen kann“, schätzt Hocker. Ebenso wie Dr. Franz-Josef Leven, Direktor am Deutschen Aktieninstitut, kritisiert er zudem Stil und Länge, aber auch die Vergangenheitsorientierung vieler Reden. „Manchmal habe ich das Gefühl, da wird der Geschäftsbericht vorgelesen“, sagt Leven, der trotz seiner Kritik aber auch eine Tendenz zum Besseren sieht. Mit Unterstützung professioneller Redenschreiber würde vor allem bei größeren Aktiengesellschaften die Qualität der Hauptversammlungsreden steigen. Ob es ausreicht? – Die Antwort werden die Aktionäre geben, wenn sie sich in der nächsten Hauptversammlung die Frage nach verkaufen, halten oder zukaufen stellen.

Über uns: Die Redenschreiber von Boedecker.Colleagues setzen als Serviceeinheit Ergebnisse der Strategie- und Kommunikationsberatung in konkrete Kommunikationsaktivitäten um. Sie sind auf betriebswirtschaftliche und juristische Themen aus Marketing, Unternehmensfinanzierung, Finanzkommunikation und Change-Management spezialisiert. Branchenkompetenzen bestehen unter anderem in Stromwirtschaft, Finanzwirtschaft, Tourismus und Immobilienwirtschaft. Weiter Informationen zum Redenservice von Boedecker.Colleagues finden sie auf unserer Website (http://goo.gl/uwZpp).

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